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Ausstellung …Wie du

Am 3. Juli 2017 um 17.30 Uhr eröffnet Schirmherr Georg Moenikes die Ausstellung “…Wie du“ im ersten Stock des Rathauses Emsdetten. Alle Emsdettener Bürger/innen sind hierzu herzlich eingeladen.

Die Ausstellung folgt einer Idee von Dirk und Yvonne Winter und hat es sich zum Ziel gesetzt, im Umgang mit Menschen mit Behinderung Berührungsängste zu nehmen und Berührungspunkte zu schaffen.

 

 

Hermann Willers einfühlsame Portraits von mehr als 30 Menschen mit Trisomie 21 zeigen, wie selbstverständlich Neugierde, Freude und Stolz auch deren Leben prägen.

Eine Broschüre fasst alle Bilder dieser Ausstellung zusammen und bettet sie in den größeren geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Zusammenhang ein.

Der seit der Berlinale 2016 viel diskutierte Film „24 Wochen“ will mit starken Bildern am 6. Juli um 19.00 Uhr im Kino Emsdetten das Bewusstsein für die Vielschichtigkeit der Problemlage weiter vertiefen.

Dialog im Film:Als Kind hab ich mit ’nem Downie gespielt“, sagt Markus.

Downie – darf man das überhaupt sagen?“ Dazu Astrid: „Mongo darf man

nicht sagen.“ Und nach einer Pause: “Eltern dürfen, glaub ich, alles sagen.“

Und nach noch einer Pause: „Wie er wohl aussehen wird…?“

Wie Julia Jentsch und Bjarne Mädel das spielen, muss man die beiden unbedingt mögen. Und glaubt auch sofort, dass Eltern in einer solchen Situation so reden.

(Filmkritik von epd Film)

 

Und schließlich soll die Diskussionsrunde „Prognose: Trisomie 21 – und dann?“

medizinische, persönliche, gesellschaftliche und schulische Aspekte des Themas professionell erörtern. Frau Dr. Dohr von ProFamilia Münster hat sich als fachlich kompetente Expertin zur Teilnahme an der Diskussionsrunde bereit erklärt.

„ . . . wie du“ ist auch der Titel der Ausstellung und des Begleitbuches, in dem die Fotos und Texte zusammengefasst sind. „Ein Anliegen dieses Projektes ist es, Berührungsängste abzubauen und Berührungspunkte schaffen“, sagt Dirk Winter.

 

 

 

KINDER mit Trisomie 21…

sind wie vierblättrige Kleeblätter: Sie sind selten und wer sie bekommt, der hat Glück.

Das Down-Syndrom ist keine Krankheit. Die Kinder entwickeln sich wie andere Kinder auch – nur langsamer. Sie sind sehr lernfähig und können durch gezielte Förderung ihre persönlichen Stärken ausbauen.

Die geistige und körperliche Entwicklung eines Kindes ist nicht vorhersagbar. Aber ist das nicht bei jedem anderen Kind auch so?

Sicher ist aber, dass die liebevolle Annahme und Akzeptanz unserer Kinder in der Familie die wichtigste Basis ist für ein glückliches und erfülltes Leben. Menschen mit Down-Syndrom sind einzigartig, wie jeder andere Mensch auch.

 

Text: Beirat für Menschen mit Behinderung

Fotos: Hermann Willers

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