Fahrradunfall im Döringkreisel

  • abro

    #4220

    Am Dienstag ist wieder ein Unfall mit einem Fahrrad und einem Auto im Kreisel passiert.
    Ich möchte an dieser Stelle einfach mal um Rücksichtnahme bitten. Ich bin sehr häufig als
    Radfahrerin, aber auch als Autofahrerin unterwegs. Wenn alle aufeinander achten muss es solche
    Unfälle nicht geben. Es wäre schön, wenn alle Radfahrer durch Handzeichen ihre Fahrtrichtung ankündigen. Ebenso meine Bitte an die Autofahrer, wenn sich ein Radfahrer nähert einfach langsam
    fahren und schauen – vielleicht fährt er ohne Handzeichen über die Strasse.
    Einfach Rücksicht nehmen – auch wenn der Andere es vielleicht nicht macht.

    Schnitker

    #4249

    Hallo zusammen,
    Rücksichtnahme und Umsicht sind im Straßenverkehr immer angebracht. Es bleibt allerdings festzuhalten, dass ein Radfahrer am Zebrastreifen keine Vorfahrt hat. Die hat er lediglich als Fußgänger. Also die übliche Vorgehensweise… zügige Fahrt, Hand raus gestreckt und rüber über die Straße….. das Auto hält schon…. könnte ins Auge gehen ……zu Lasten und zu Kosten des Radfahrers!
    Eine unfallfreie Fahrt (egal als Zwei- , Drei- oder Vierradfahrer). Lg

    gernot

    #4250

    Hallo,
    ihr habt beide Recht, gegenseitige Rücksichtnahme sollte selbstverständlich sein. Vor allem Rücksichtnahme des Stärkeren (spricht Autofahrer) gegenüber dem Schwächeren (Radfahrer und Fußgänger).
    Für mich ist die Beschilderung des Döringkreisels vorbildlich klar. Für den auf den Kreisel zufahrenden Autofahrer steht das Zeichen „Vorfahrt gewähren“ vor der Radfahrerfurt. Also hat ganz eindeutig der Radfahrer Vorfahrt, der Fußgänger sowieso schon wegen des Zebrastreifens. Gegenüber dem Auto, das den Kreisverkehr verlässt, hat der Radfahrer ebenfalls Vorrang. Das ist so viel ich weiß innerhalb einer Ortschaft immer so, außerhalb dagegen muss der Radfahrer warten.
    Aber wie ist die Vorfahrtregel zwischen den Radfahrern, die die Radwege benutzen? Gilt hier rechts vor links oder hat der Radfahrer Vorrang, der den parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg benutzt?
    Gerade unter den Radfahrern kommt es immer wieder zu heftigen verbalen Auseinandersetzungen, weil sich jeder im Recht glaubt.
    Weiß hier jemand eine Antwort?

    Manfred

    #4252

    Da ist nach meinem Kenntnisstand so geregelt:
    Ist ein Fussgängerüberweg oder Radweg vorhanden, haben Fussgänger oder Radfahrer Vorrang. (innerorts)
    Fehlen Zerbastreifen und Radweg ist es umgekehrt. (ausserorts)
    siehe ADFC
    In Emsdetten ist wieder mal alles anders. Am Salvuskreisel, der ist innerorts, sind keine Zebrastreifen vorhanden und an der Radwegen steht das Schild „Vorfahrt gewähren“.

    wp_admin

    #4306

    Es ist wohl so, dass auf den Radwegen, die um den Kreisel herum geführt werden, die allgemeine Vorfahrtregel „Rechts vor Links“ gilt. So muss z.B. derjenige Radfahrer, der aus Richtung Moorbrücke kommend auf dem Radweg die einmündende Straße „In der Lauge“ überquert hat, den aus Richtung Bahnhof kommenden Radfahrern die Vorfahrt gewähren.
    Ich bin mir nicht sicher, dass alle Radfahrer diese Vorfahrtregel kennen. Deshalb kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: defensives Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme sind immer angebracht. Und: deutliche Handzeichen vor dem Überqueren der Fahrbahn.

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