Weihnachtszeit mit Enkelkindern – groß und klein

Adventszeit bedeutet für die meisten Eltern Stress, Hektik und viele Planungen. Soweit die Großeltern noch fit sind, helfen sie gerne bei den Vorbereitungen, sei es mit dem Basteln eines Adventskalenders, Plätzchen backen oder die Wohnung mit dem vorhandenen Schmuck zur Adventszeit zu schmücken. Allerdings ist es heute anders als in meiner Jugend, heute wird schon im Herbst durch Werbung und soziale Medien Wünsche geweckt und Anregungen gegeben, die es uns immer schwerer werden lassen, die schöne Vorweihnachtszeit zu genießen.

Wir haben in diesem Jahr zwei Gruppen gebildet, groß und klein. Da die großen Enkelkinder noch bis zum Ende dieser Woche in der Schule sind, Sport-, Musikunterricht haben, sind wir mit den kleinen Enkeln oft durch die schön beleuchtete Innenstadt und zum Weihnachtsmarkt nach Münster  gefahren. Auch haben wir Briefe an den Nikolaus und das Christkind geschrieben, die zum Teil schon beantwortet wurden. Abends wird dann alles schön erleuchtet, der Adventskranz brennt und wir singen Weihnachtslieder. Und es ist nicht anders als in meiner Kinderzeit, die Vorfreude ist die allerschönste und spannende Zeit.

Bei den großen Enkelkindern ist es da ganz anders, der Paketbote würde am liebsten schon in der Einfahrt seine Zustellung öffnen müssen. Alle Verstecke werden sorgfältig ausgesucht, denn sie wissen ja, wer die gewünschten Geschenke bestellt. Aber wie genießen die älteren Kinder die Vorweihnachtszeit? Wir haben es jetzt ausprobiert.

Auf einen Weihnachtsmarkt werden wir natürlich auch gehen. Wir backen in den nächsten Tagen leckere Plätzchen. Wir gehen ins Kino, allerdings nur, wenn der Film altersgerecht ist, wir gehen in ein tolles Freizeitbad oder in den Zoo am Abend. Wir werden es einfach ausprobieren, abends werden wir etwas länger zusammensitzen und vielleicht auch mal ein Weihnachtslied singen. Wir wollen uns einfach nur die Zeit nehmen, in den Tagen nach Weihnachten mit allen Enkelkindern die schöne Krippe in der Basilika in Rheine zu besuchen usw.

Mal sehen, vielleicht haben wir dann für jedes Enkelkind – und natürlich auch für uns – eine schöne Adventszeit gefunden, die hoffentlich lange in Erinnerung bleibt.

Advent feiern, heißt warten können.
(Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945)

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