Freundinnen …

Freundschaften hängen oft mit gleichen Lebenssituationen zusammen. Es fängt mit Schulfreundinnen an,  später kommen Studienfreundinnen, Kolleginnen dazu, auch über Hobbys und Sport entstehen Freundschaften. Dann kommt ein Partner dazu und der Freundeskreis vergrößert sich im besten Fall. Im schlechtesten findet er die Freundin zickig, blöd oder spießig oder gleich alles. Dann wird es schwierig, der Freundschaft die Zeit zu widmen, die sie eigentlich braucht.

Allerdings wird auch schon mal der Partner ausgetauscht und siehe da – dann kommt die Freundin wieder ins Spiel. Nun kommt die Zeit der ersten Geburten – eine ganz schwierige Zeit für Freundinnen ohne Kinder (in einem gewissen Alter in der Minderzahl). Alle Gespräche drehen sich um Kinderkrankheiten, frühkindliche Förderung von allem Möglichen und geht weiter mit Schule, Lehrern und dann Pubertät. Und wenn die kinderlosen Freundinnen bis dahin durchgehalten haben, kommt bald eine Zeit, da gibt es andere Gespräche. Wunderbar – aber leider zu früh gefreut. Denn dann heiraten die Kinder – man glaubt nicht, was alles zu einer Hochzeit  dazugehört. Es ist ein abendfüllendes Thema, wenn ein Abend ausreicht.

Auch das ist irgenwann vorbei,  dann wird die erste Freundin OMA. Nun sieht die Freundinnenrunde aus wie die Treffen der Mädels heute: alle mit Smartphone und es werden stolz Bilder der Enkelkinder herumgezeigt. Nun hat die Freundin endgültig verloren – gegen so ein Enkelkind kommt kaum jemand an.

So kann es sein – aber auch ganz anders. 🙂 Für Freundinnen sollte immer ein Stündchen Zeit übrig sein.

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