Wann ist man ein guter Gast?

Ein guter Gast freut sich über die Einladung und kommt gut gelaunt und pünktlich (falls es Essen gibt) zum angegebenen Zeitpunkt. Da fange ich schon mal an mit meinen Überlegungen – also pünktlich bin ich, aber ob ich immer gut gelaunt bin…?

Was bringt man als Gast mit? Ein riesiger Blumenstrauß lässt meinen Blutdruck in wahnsinnige Höhen ansteigen, weil sich selten schnell eine passende Vase findet und das Essen in die entscheidende Phase kommt. Eine Flasche Sekt oder Wein ist da die bessere Wahl.

Von einem idealen Gast kennt man im Vorfeld die Allergien (leider werden es im Laufe des Lebens immer mehr und manches vergesse ich dann) und Extrawünsche bei Getränken. Durch Enkelkinder ist man schon auf manches vorbereitet, da machen Opa und Oma alles möglich, wenn es den Kleinen nur schmeckt. Das Thema Rauchen ist ja auch vom Tisch, geraucht wird draußen.

Gäste, die schon unaufgefordert den Tisch abräumen, sind bei mir auch nicht sehr beliebt, allerdings ist das meine persönliche Meinung. Vielleicht bin ich als Gast schon unangenehm aufgefallen, weil ich nicht mithelfe.

Es gibt auch Gäste, die am liebsten die Deko nach ihrem Geschmack umdekorieren würden – und das auch kundtun.  Allerdings finde ich hohen Blumenschmuck, der einen Blickkontakt zu meinem Gegenüber unmöglich macht, auch nicht so  schön. Hab aber noch nie die Blumen gekürzt .    🙂  Und zum guten Schluss liebe ich die letzten Gäste, die gemeinsam mit den vorletzten Gästen gehen.

Das Fazit ist: man kann alleine essen, aber mit Freunden ist es meistens doch schöner.  Dazu müssen wir nur alle etwas toleranter sein, ich fang schon mal an…

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