April, April – der macht, was er will?

Ja, diese Redewendung ist nun mal typisch für den Monat April. Wir wünschen uns aber, dass es  mit dem  „Aprilwetter“ nicht  so weitergeht.  Also hoffen wir mal auf den kommenden Monat, den April. Und wer sich im März, ja  sogar noch im April müde und schlapp fühlt, kämpft mit der bekannten Frühjahrsmüdigkeit.

Gegen diese Antriebslosigkeit hilft in jedem Fall ein langer Spaziergang an der frischen Luft. Außerdem ist der April ja bekanntlich der beste Monat, um z.B. den Garten in Ordnung zu bringen, vielleicht auch ganz neu zu gestalten. Sicher wird es noch einige Wochen dauern, bis die Forsythien blühen. Dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, Hortensien, Rosen oder Schmetterlingssträucher zurückzuschneiden. Schon an den letzten Tagen sah ich nachmittags bei den ersten Sonnenstrahlen viele Nachbarn bei der ersten Gartenarbeit.

Allerdings ist jetzt auch die Zeit des Nestbaus, und damit die Zeit der  brütenden Vögel. Den ganzen Winter über kam ein Rotkehlchen auf unsere Terasse und holte sich sein Futter ab. Seit einigen Tagen habe ich es nicht mehr gesehen, sicher hat es einen Platz für seinen Nestbau gefunden.

Wer einmal  bei einem Spaziergang  von hoch oben ein durchdringendes  Miauen hört, ist Ohrenzeuge des Liebesspiels der Mäusebussarde. Die in unserer Gegend häufigsten Greifvögel grenzen zuerst ihr Gebiet ab,  bevor es in den nächsten Wochen an die Brut geht.

Sobald es jetzt in den nächsten Tagen endlich etwas wärmer wird, wundert man sich über die schönen bunten Schmetterlinge, die plötzlich einfach da sind.  Zu meiner Kinderzeit haben wir an den ersten schönen Frühjahrstagen Blumensträuße vom Wegrand gepflückt.  Die Wiesenschlüsselblume,  Pfingstblume und viele andere mehr findet man heute jedoch in unserer Gegend kaum noch, schade.

Aber hoffen wir nun auf besseres und wärmeres Wetter. Denn dann werden wir sicher bald morgens von einem vielstimmigen Vogelkonzert geweckt,  und sobald die Temperaturen steigen, hoffentlich noch lange unsere schöne Natur genießen und bewundern.

April – eine Laune des Glücks
(Daniel Glöckner)

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