Das Lebensende selbst planen

Schon oft haben wir im Bekanntenkreis darüber gesprochen: Sollte man sein Lebensende, wir meinten damit die Vorsorge bezüglich der eigenen Bestattung, frühzeitig selbst bestimmen?

Dazu gibt es sehr verschiedene Meinungen, wie beispielsweise „Das will ich nicht wissen, wird wohl geregelt“ oder „Ich brauche keine Vorsorge, die Kinder erben sowieso alles, sollen die sich kümmern“. Ich finde jedoch schon, dass es ganz wichtig ist, seine Meinung zum Ablauf des Lebensendes selbst zu bestimmen.

Nicht alle Kinder, wenn sie auch Erwachsene sind, wollen gerne über dieses Thema sprechen. Also sollte man für den Fall der Fälle die Entscheidung selbst treffen und schriftlich festhalten. Wie heisst es so schön: Darum stirbt man nicht eher. Nur ist es für alle Beteiligten viel einfacher.

Es beginnt mit einer Patientenvorsorge. Sie können festlegen, welche medizinischen Behandlungen durchgeführt werden sollen. Ich denke mal, dass diese Verfügung gut überlegt sein soll und im Zweifelsfall für die Angehörigen eine große Hilfe ist.

Mit einer Betreuungsverfügung kann jeder Mensch für den Fall der z.B. eintretenden Demenz, einer Krankheit, die zu Bettlägerigkeit zwingt, o.ä. selbst einen Betreuer bestimmen, der all die Angelegenheiten zu Lebzeiten für den Patienten regelt. Es wird der Betreuer beim Amtsgericht als Bevollmächtigter eingetragen und überprüft. Durch diese Vollmacht wird eine evtl. vom Gericht bestimmte fremde Person von der Betreuung ausgeschlossen.

Wichtig ist es auch, sämtliche bestehenden Versicherungen, Bankverbindungen, Renten usw., also ständig anfallende Kontoabbuchungen (z.B. für Abos) zu notieren. Wenn Sie all diese Maßnahmen geregelt haben, ja dann sollte man den letzten Weg bestimmen.

Sicher sind Beerdigungen niemals schön, trotzdem habe ich in der letzten Zeit schon Beerdigungen miterlebt, die zwar traurig, aber doch schön waren. Natürlich kann ich die Form der Bestattung bestimmen, Urne oder Sarg. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Grabstätten: Urnen- oder Rasengrab, unter einem Baum usw. Die Verabschiedung vom Verstorbenen kann auch jeder selbst bestimmen: Tauerrede ja oder nein, Musikauswahl und vieles mehr.

Zusammen ist dieses alles eine Kostenfrage, allerdings kann man schon früh zu Lebzeiten vorsorgen. Mit einer Treuhand-Bestattungsvorsorge können Sie je nach Wunsch bis zu 5.000 Euro auf ein entsprechendes Treuhandkonto für Ihre Beerdigung ansparen. Und zwar nur dafür. Bei eventuell anfallenden Heimkosten kann Ihnen dieses Geld später keiner nehmen.

Aber um ganz sicher zu gehen, wenden Sie sich einfach an einen Bestatter Ihres Vertrauens. Er hat alle erforderlichen Formulare und berät Sie sicher gerne. Trauen Sie sich, denn dann ist alles geregelt und Sie können Ihren Lebensabend ohne Sorgen genießen.

„Leben ist eine Reise, die heimwärts führt“
( Hermann Melville )

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