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Fahrräder ohne Ende – bis zu Ende

Vor einigen Wochen wurde in der Ratssitzung beschlossen, hinter unserem Bahnhof ein Parkhaus zu bauen. Ein wenig teurer als geplant wird es wohl schon, nur 5,6 Mio. Euro. Allerdings, so sagte eine Dame vom Stadtrat, sie sei Pendlerin und würde sich über ein schönes buntes Parkhaus, wie es jetzt gebaut werden soll, freuen. Außerdem ziehe es sicher die Bahnfahrer in unsere Innenstadt, das Parkhaus lade gerade zum Shoppen in unserer Innenstadt ein.

So weit, so gut. Aber gehe ich in Richtung Innenstadt, glaube ich nicht an ein einladendes Stadtbild. Vom Anfang der Bahnhofstraße bis hin zur Rheiner Straße ist alles voll von Fahrrädern, die zum Teil schon Wochen und Monate dort abgestellt sind. Es sollte ja schon länger durch die Stadtverwaltung bzw. durch den Bauhof für Ordnung gesorgt werden, davon ist auf jeden Fall nichts zu sehen.

Die Fahrräder sind so dicht aneinander abgestellt, dass Menschen mit einem Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen sich einen Weg zu den entsprechenden Geschäften suchen müssen. Aber dabei noch gut aufzupassen haben, dass kein Fahrradfahrer mit Speed angefahren kommt.

Da lobe ich mir andere Städte, z.B. Rheine. Die Innenstadt wird momentan an den letzten Stellen neu gepflastert. Es gibt keine Barrieren, Kleinkinder kann man laufen lassen, ohne rasende Radfahrer kann man ganz entspannt shoppen.

Ich glaube nicht, dass eine Gutschein-Karte von Emsdetten die Menschen zum Einkaufen in die Stadt locken kannn. Da müssen wirklich zuerst einmal andere Dinge in Ordnung gebracht werden.

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