Ideen für Hof Deitmar und TraM

Die Stadt Emsdetten möchte die beiden innenstadtnahen Grünflächen Hof Deitmar und TraM (Treff am Mühlenbach) für die Besucher aller Altersgruppen attraktiver machen. Sie hat die Möglichkeit, dafür Fördermittel des Landes zu erhalten, die für die Umsetzung des kürzlich beschlossenen Innenstadtkonzeptes zur Verfügung stehen. Umgestaltung und Attraktivierung der Freizeitflächen Hof Deitmar und TraM sind wichtige Einzelmaßnahmen innerhalb dieses Konzeptes.

Im Vorfeld der konkreten Planungen sollen alle Emsdettenerinnen und Emsdettener mit ins Boot geholt werden. Sie sollen die Möglichkeit haben, im Rahmen einer Bürgerbeteiligung ihre Anregungen und Ideen zu beiden Günflächen mit ins Spiel zu bringen. Dazu soll ein Ideennachmittag dienen, für den es bereits einen Termin gibt: am Samstag, 24.06.2017, 15:00 Uhr, treffen sich alle Interessierten im Lichthof von Stroetmanns Fabrik, die sich zuvor angemeldet haben.

Der Stadt ist sehr daran gelegen, dass sich Alt und Jung in beiden Anlagen gern aufhalten und sich dort wohlfühlen. Deshalb wird sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ideennachmittag in vier Altersgruppen einteilen. Eine Gruppe werden die „älteren Erwachsenen ab 61 Jahren“ sein. Jede Gruppe kann sich dazu äußern, was sie in den beiden Anlagen jeweils gut findet, was verbessert werden sollte und was bislang fehlt.

Wir meinen, dass es sehr wichtig ist, dass sich gerade die Gruppe der „älteren Erwachsenen ab 61 Jahren“ selbstbewusst positioniert und ihre Wünsche und Vorstellungen rechtzeitig in die Diskussionen und Planungen einbringt. Dass sie das in einem gemeinsamen Ideennachmittag zusammen mit den anderen Alters- und Nutzergruppen tun kann, macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus. Die Chancen, eine ausgewogene neue Nutzung zu entwickeln, die Rücksicht auf die Bedürfnisse aller Nutzergruppen nimmt, dürften bei einem solchen Veranstaltungskonzept sicherlich besonders groß sein.

Für die Teilnahme am Ideennachmittag muss man sich bei der Stadtverwaltung anmelden, und zwar bis spätestens 21.06.2017. Elisabeth Gier wird Ihre Anrufe unter der Tel.-Nr. 02572/922-506 annehmen, Sie können aber auch eine E-Mail an stadtplanung@emsdetten.de schreiben.

Weitere Informationen zum Ablauf des Ideennachmittags erhalten sie hier.

Nutzen Sie bitte die Chance, Ihre Vorstellungen für die künftige Nutzung dieser interessanten Grün- und Freizeitflächen jetzt einzubringen. Und hören Sie bitte auch aufmerksam zu, wie die jüngeren Emsdettenerinnen und Emsdettener sich das Aussehen und die Nutzung dieser öffentlichen Bereiche vorstellen.

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2 Kommentare

  1. Hallo zusammen,
    habe mich heute mal wieder intensiv mit den Senioren in Emsdetten beschäftigt!
    Eigentlich hat mich dazu veranlasst, mal fest zu stellen, ob es da etwas Neues zum Vorgang: „Hof Deitmar und TraM“ gibt, an dem ich zum Treffen am 24.06.2017 anwesend war.
    Ich sage es frei heraus: “ Es ist beschämend, dass zu einer eigentlich guten Idee, den Bürger in Überlegungen mit einzubeziehen, nicht eine größere Resonanz gefunden hat und jetzt nach fast 3 Monaten nur ein kurzer Kommentar von Günther Sievers zu lesen ist.
    Eine weitere Äußerung oder Meinung konnte ich im gesamten System nicht finden!
    Wenn ich dann in den Verschiedenen Foren nur alte Hunde lesen kann, dann frage ich mich, ob es hier nicht eine Person gibt, die in kürzeren Abständen die Seiten aktualisiert? Scheinbar nicht und das macht das Ganze nicht gerade Interessant, was aber sicherlich auch anderen aufgefallen ist, aber nichts dazu gesagt, bzw. geschrieben wird.
    Unter anderem finde ich nicht einen einzigen Beitrag zu der Behindertentoilette am umgebauten Bahnhof, die ich erneut angegangen bin, denn sie war für einen Rollstuhlfahrer wie ich einer bin, nicht nutzbar, was ich mit der Presse und dem Vorsitzenden des Behindertenbeirats im Ortstermin vorgeführt habe.
    Jetzt ergab es sich, dass ich vor wenigen Tagen diese Toilette nutzen musste, eine Nachrüstung ( selbst öffnende Toilettentür) vorfand,. mit meinem Euroschlüssel aber nicht nutzen konnte, denn es war ein normales Schloss eingebaut.
    Da ich mit Assistenz vor Ort war, ist mir eine Nutzung nur möglich gewesen, weil diese Außerhalb blieb, denn wie mir danach gesagt wurde,. zeigte die angebrachte Hinweis leuchte ( grün!) auch während meiner Nutzung eine freie Toilette an und hatte nicht auf rot = Besetzt umgeschaltet. Wunderbar, man nennt so etwas “ Huddel am Bau!“
    Bin ich eigentlich der einzige Behinderter mit Rollstuhl und Euroschlüssel, der diese Toilettenanlage nutzt, wenn es notwendig wird. Abgesehen vom Rathaus gibt es keine andere, denn am Haus Deitmar wurde die vorhandene Toilette, die ich ständig nutzen konnte , wenn ich mich im Park aufgehalten habe, da der Zugang mit Euroschlüssel versehen war. Durch den Einbau eines anderen Schlosses nach der Bahnhofsaktion, war die Toilette für mich nicht mehr zugänglich!
    Die erfolgten Aussagen der zuständigen Stellen im Rathaus auf meinen Protest sind rein bürokratisch, denn anscheinend habe ich hier jemanden auf den Fuß getreten!
    Zur Anlage am Rathaus habe ich auch auf etwas hin zu weisen!!!
    Mehrfach und am Wochenende (Samstags zum Ende der Marktzeit!) treffen sich am Rathaus vor der Toilettenanlage mehrere Jugendlich beiderlei Geschlecht zum Trinkgelage mit lauter Musik, Kasten Bier und der Boden und Treppen voller Kronkorken.
    In der selbstschließenden Tür einen Kasten Bier gestellt, damit die Tür nicht schließen kann. Nachgefragt was das soll ,erhielt ich die Begründung, dass man ja auch die Toilette benutzen wolle, was auch so war, denn ich musste erst mal warten, bis einer der Teilnehmer dort heraus kam!
    Es kann doch nicht sein, dass ich nur derjenige bin, der diese Dinge sieht und durch die notwendige Nutzung der Toilette Kenntnis der Vorgänge erhalte?
    Dies ist ja bald so, wie mein Hinweis in 2015, in dem ich auf die unmöglichen Zustände bei Veranstaltungen in Emsdetten hingewiesen habe, Im anderen Forum nach zu lesen!
    Abschließend die Frage an das Senioren Netzwerk Emsdetten, wo ich mich anmelden und Mitglied werden kann, denn wie ich an verschiedenen Orten lesen konnte, dass ein Kommentar nur für Mitglieder möglich und erlaub ist
    Ich hoffe, dass mein heutiger Beitrag nicht dazu gehört.

    Bei einer Beantwortung bitte meine Mal-Adresse nutzen: khwillig@gmail.com, DANKE!
    MfG
    Karl-Heinz Willig

    • Günther Sievers on 25. Juni 2017 at 00:16
    • Antworten

    Die heutige Veranstaltung zur Attraktivierung von Hof Deitmar und dem TraM war sehr gut vorbereitet und auch im Ablauf sehr positiv. Leider habe ich gerade die Menschen im mittleren und fortgeschrittenen Alter vermißt. Das sind doch die, die immer schimpfen, dass die Stadt zuwenig tut und nur ihre eigenen Vorstellungen durchsetzt. Hier wäre die Möglichkeit gegeben, sich mal zu äußern, was gut oder vielleicht auch schlecht ist! In den einzelnen Gruppen hat es viele Anregungen gegeben, sowohl von den Jüngsten unserer Bevölkerung als auch den Älteren. Sicher wird es schwierig, alle Wünsche „unter einen Hut“ zu bekommen. Aber, wenn die richtigen Experten sich damit beschäftigen, kann etwas sehr Positives für die Stadt und ihre Bürger dabei herauskommen. Wichtig ist: Alle Ideen müssen zunächst vorbehaltlos akzeptiert und nicht sofort abgelehnt werden. Eine einzelne Idee mag aus verschiedenen Gründen „spleenig“ sein, im Gesamtkonzept kann sie aber doch ein wichtiger Baustein sein.
    Ich kann nur an diejenigen appellieren, die ständig „meckern“, sich zu beteiligen und ihre Ansichten konstruktiv in die Diskussion einzubringen. Auch die Verwaltung kann durchaus etwas mehr für Bürgernähe tun, indem z.B. für bestimmte Projekte (z.B. Hundewiese) nicht allzu strenge Kriterien angesetzt werden, die eine Realisierung von vornherein ausschließen! Manche Dinge brauchen ihre Zeit – geben wir sie ihnen! (Aber nicht zu lange!)

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