Unsere Stimme

Wie funktioniert unsere Stimme? Woher kommen die Töne? Verändert sich unsere Stimme im Laufe der Jahre – vom Stimmbruch mal abgesehen. Was sind die Stimmlippen?

Ohne Luft geht nichts, also erst Luft in die Lunge einatmen. Bevor die Luft durch Mund und Nase wieder ausgeatmet wird, kommt sie durch die Luftröhre und den Kehlkopf. Und genau im Kehlkopf befinden sich die Stimmlippen, auch Stimmbänder genannt. Die ausströmende Atemluft versetzt die Stimmlippen in Schwingungen, wodurch ein Kehlkopfton entsteht, der gefiltert wird und dann zu Sprachlauten geformt werden kann.

Nach dem Stimmbruch bleibt die Sprechstimmlage über Jahrzehnte gleich. Im Alter allerdings verliert unsere Stimme an Kraft und Ausdauer. Oft liegt es an einer Abnahme der Muskelkraft und einer Verknöcherung der Kehlkopfknorpel. Das merke ich bei mir ganz deutlich, ich rede eindeutig weniger als in jungen Jahren. Viel schneller als früher fängt die Stimme an, belegt oder „krächzig“ zu klingen. Auch das Einteilen der Stimme fällt mir schwerer, für das letzte Wort im Satz fehlt die Luft.

Dies hat mit der Lungenkapazität und der Atemfrequenz zu tun. Diese lassen im Alter nach, und dadurch sinkt die Tonhaltedauer. Außerdem erschlafft die Rachenmuskulatur, was zu veränderten Resonanzverhältnissen führt. Ob mein häufigeres Verschlucken auch damit zu tun hat? Mit zunehmendem Alter verändert sich auch die Körperhaltung, dies wirkt sich auf die Atmung und somit auch auf die Stimme aus.

Aber die gute Nachricht: mit  speziellen Übungen können wir auch im Alter eine kräftige Stimme erhalten.

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