Das Frühjahr kommt – und damit auch eine Leihoma?

Schon so oft habe ich Versuche gestartet, eine Leihoma oder einen Leihopa zu finden. Sehr dürftig waren die Meldungen von Omas oder Opas. Schade, denn sobald diese Woche die ersten Sonnenstrahlen kamen, klingelte bei uns das Telefon und wieder kam die Frage nach einer Leihoma. Also versuch ich es noch einmal.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass wir, mein Mann und ich, uns immer auf einen Tag mit den Enkelkindern freuen. Nach einer Studie der Zeitschrift „Psychologie heute“ leben Senioren im Schnitt länger, wenn sie sich um Enkelkinder bzw. kleine Kinder kümmern. Beim Umgang mit größeren Kindern wurde festgestellt, dass Computerspiele nicht dumm machen, im Gegenteil: Anhand von Studien wurde eindeutig erwiesen, dass Computerspiele, Betreuung bei den Hausaufgaben usw. das Gehirn trainieren und somit Demenz vorbeugt.

Ich sehe viele Senioren, die mittlerweile verwitwet sind, Freunde gehen lassen mussten usw. Anstatt nachmittags auf dem Friedhof spazieren zu gehen, gibt es viele andere Möglichkeiten, sich einzubringen. Mit Kindern zum Spielplatz gehen, den Stadtpark besuchen oder Eis essen gehen. Außerdem fühlen sich Senioren gesund und fit, sind durch hervorragende Lebenumstände, die gesundheitliche Versorgung und ein gutes Leben in der Lage, einen aktiven Lebensabend zu gestalten.

Dies wünschen sich auch zunehmend mehr Senioren. Das Betätigungsfeld der Leihoma findet in der Gesellschaft immer mehr Beachtung und Akzeptanz. Ich kann nur dafür werben. Trauen Sie sich, ich würde mich sehr freuen, wenn sich einige Omas oder Opas finden würden. Und ich weiß, dass ganz viele junge Familien sehnsüchtig auf eine Meldung warten. 😆

Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.
(Erich Kästner, dt.Schriftsteller)

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