Kleine Ärgernisse im Alltag

Es gibt sie, die kleinen Aufreger, die uns manchmal leicht die Laune verderben. Wahrscheinlich kennt das jeder: man ist spät dran, und dann ist jede Ampel rot. Vor uns fährt ein Trecker, leider laufend Gegenverkehr, keine Chance zu überholen. Endlich einen Parkplatz gefunden und schwupps, ist schon jemand anderes drin.

Man will für Gäste kochen und findet plötzlich in 3 Supermärkten die Zutaten nicht. An der Kasse im Supermarkt angestellt, und dann geht nichts mehr – Karte vom Kunden vor uns läuft nicht, Papierrolle ist zu Ende usw.

Diese Dinge passieren allerdings immer dann, wenn die Zeit drängt. Vom Fleck auf der neuen Bluse, weil einem beim Frühstück Ei drauffällt, will ich gar nicht reden, das ist dann eigene Schuld. Was mich aber wirklich ärgert, wenn nachts um 23.50 Uhr das Telefon klingelt und man schon irgendwelche Horrorszenarien im Kopf hat: Eltern oder Kindern ist was Schlimmes passiert. Und dann sagt eine Stimme „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen“. Leider ist das nur ein Band, sonst… 😡

Manchmal möchte man auch mit seiner Krankenkasse telefonieren. Eigentlich fand ich es früher einfacher, man ging hin, hatte fast immer die gleichen Ansprechpartner und alles wurde zeitnah erledigt. Heute telefoniert man – das Band erzählt uns erstmal zweieinhalb Minuten, was die Krankenkasse alles leistet und welche Nummer ich drücken soll für das jeweilige Problem. Anschließend spricht man mit einem Mitarbeiter, wenn man Glück hat, lässt sich die Frage direkt klären. Wäre auch wichtig, denn beim nächsten Anruf hat man sicher einen anderen Mitarbeiter an der Strippe. Dies könnte man ohne Ende fortsetzen…

Aber ehrlich gesagt, sind das doch wirklich Nichtigkeiten. Wenn man mal über den Tellerrand schaut, gibt es in der Welt zur Zeit ganz andere Dinge, wo sich das Aufregen sicher mehr lohnt, oder auch nicht. Haben wir die Möglichkeit, etwas zu ändern?

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