Barrierefreier Zugang (Schützen rüsten ihre Vereinsheime um)

Der barrierefreie Zugang zu Lokalitäten, wie auch Vereinshäusern ist in Österreich politisch vorgegeben. Hintergrund ist das österreichische Behindertengleichstellungsgesetz.

Dafür gab es in Österreich eine zehnjährige Übergangsfrist. Nun ist diese Frist abgelaufen und der barrierefreie Zugang in Österreich selbstverständlich.
Auch in Deutschland gilt ab dem 1. Januar 2017 das neue Bundesteilhabegesetz. Demnach müssen öffentliche Gebäude barrierefrei umgerüstet werden, wenn das zumutbar und wirtschaftlich verhältnismäßig ist. Auch in Deutschland wird mit diesem Thema immer sensibler umgegangen.
Zwei neue Positivbeispiele stellen die Vereine Westumer und Lehmkuhler mit ihren Vereinsheimen dar. Leider ist es in der Mühle der Lehmkuhler aufgrund der alten Bausubstanz noch nicht zu einer barrierefreien, sanitären Lösung gekommen…(was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden?), die Westumer haben dieses Thema beim Umbau ihres neuen Vereinsheimes mit berücksichtigt. Dies konnten eingehen Vertreter des Beirates während eingehender Besichtigung erfreut feststellen. => TOP ( Daumen hoch)
Der Beirat für Menschen mit Behinderung hofft, dass dies als gutes Beispiel für alle Vereine seine Wirkung nicht verfehlt und nach und nach weitere solch guter Meldungen veröffentlicht werden können. Ebenfalls wurde dem Behindertenbeirat zugetragen, dass bei vereinzelten Schützengesellschaften Behinderten-WCs aufgestellt wurden: bei den Dorfbauern, Lehmkuhlern und in Hembergen kann barrierefrei gefeiert werden!
Beirat für Menschen mit Behinderung
Fotos und Text:
Reinhild Thamm-Krake
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