Kommunikationsanlage für Menschen mit Hörproblemen

Sponsoren und Beirat präsentierten stolz die neue universell einsetzbare mobile Höranlage.Die Mühen des städtischen Beirates für Menschen mit Behinderung waren erfolgreich. Seit seinem Bestehen setzt sich der Beirat u.a. für eine Verbesserung der Kommunikation hörgeschädigter Personen ein. Eine Hörschädigung ist eine nichtsichtbare Behinderung, wobei ein Hörgerät allein in vielen Fällen nicht ausreicht.

Eine mobile FM-Kommunikationsanlage kann nun in öffentlichen Räumen, z.B. in den Sitzungsräumen des Rathauses oder im Lichthof, in den Seminarräumen in Stroetmanns Fabrik und überall in Versammlungsräumen, wo keine festinstallierte Ringschleife vorhanden ist, eingesetzt werden. Bei der FM-Kommunikationsanlage kann die Sprache vom Sende-Mikrofon aus kabellos über Funk auf 1 bis zu 10 Empfänger mit Hörproblemen ohne Nebengeräusche direkt auf das Hörgerät am Ohr übertragen werden.

Mitglieder des Beirates und Mitarbeiter der Stadtverwaltung wurden sachkundig in die Funktionsweise und Bedienung der Geräte eingewiesen.Die Funkübertragungsanlage, eine so genannte FM-Kommunikationsanlage, wurde nun von der Stadt Emsdetten angeschafft, den Beteiligten vorgeführt und kann bei Bedarf ausgeliehen werden.

Möglich wurde die Finanzierung des größten Teils der Anlage über Spenden durch den Einsatz des Beirates bei der Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup, den Stadtwerken Emsdetten und einer Privatperson. Den Finanzierungsrest übernahm dann die Stadt Emsdetten.

Der städtische Beirat für Menschen mit Behinderung bedankt sich, auch im Namen der Personen mit Hörbehinderung, bei den Sponsoren und bei der Stadt Emsdetten, die die Anschaffung der Höranlage ermöglichten.

 

Heinz Schnellhardt
1. Vorsitzender des Beirates
für Menschen mit Behinderung

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