Wat wätt met usse Krankenhuus?

Ja, was wird aus unserem Krankenhaus? Diese Frage stellen sich in diesen Tagen viele Emsdettenerinnen und Emsdettener. Eine Stadt mit 36.000 Einwohnern ohne ein eigenes Krankenhaus? Das ist für viele einfach undenkbar!

Die Emsdettener haben Flagge gezeigt, sie haben sich vehement für ihr Krankenhaus eingesetzt. Sie haben Kundgebungen und Demos organisiert und dabei ihr Missfallen mit den Plänen des Krankenhausträgers laut und für alle sichtbar zum Ausdruck gebracht.

Es scheint aber nichts bei den Verantwortlichen bewirkt zu haben. Das Marienhospital steht leer, der Krankenhausbetrieb wurde eingestellt. Aber die Emsdettener geben nicht auf. Solange noch ein Fünkchen Hoffnung besteht, werden sie ihren Kampf um ihr Marienhospital fortsetzen.

Eine Bürgerinitiative wurde gegründet, die alles Menschenmögliche tun will, um unser Krankenhaus vielleicht doch noch zu retten. Eine große Demo, ein Protestzug, ein Zeichen der Emsdettener Bürger ist für den 22. August 2015 geplant.

Kommen auch Sie um 11:00 Uhr auf den Rathausplatz in Emsdetten und kämpfen Sie mit vielen anderen für eine Krankenhausversorgung in Emsdetten, für ein Stück Lebensqualität und für das sichere Gefühl, im Notfall schnell und vor Ort Hilfe finden zu können.

Ludger Plugge hat zum Thema Krankenhaus ein plattdeutsches Gedicht verfasst, das wir Ihnen zur Einstimmung auf die Demo empfehlen möchten. Es trägt die Überschrift „Oh Guott, oh Gruus, wat wätt met usse Krankenhuus?“ und endet mit dem Satz: „Män för Statistiken, Geld un Macht schmiet se usse Krankenhuus in ‚t Graw!“. Hoffentlich wird’s nicht so kommen…

Das Gedicht in voller Länge finden Sie  HIER.

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