Ein kraftvolles Zeichen

Nach Einschätzung der Bürgerinitiative Krankenhaus Emsdetten nahmen an der Demo am 22.08.2015 rund 1.500 bis 2.000 Menschen teil. Sie zeigten damit, dass sie ihr Krankenhaus noch längst nicht aufgegeben haben und den Kampf fortsetzen wollen.

Über den Verlauf des Insolvenzverfahrens herrschte allgemein ungläubiges Entsetzen. So wurde der BI ein von den Herren Scheer und Eichenauer unterschriebenes Schriftstück zugesandt mit der Versicherung, dass der Standort Emsdetten selbstverständlich Gegenstand des Bieterverfahrens sei. Zeitgleich verfassten sie aber ein weiteres Schiftstück, in dem die vorzeitige Herausnahme des Marienhopitals aus dem Bettenplan beantragt wurde.

Das an die Emsdettener BI versandte Schreiben fassen deren Mitglieder als bewusste Täuschung auf. Sie kündigten prompt an, mit allen Mitteln gegen dieses Ansinnen vorzugehen.

Es wurde während der Demo auch öffentlich gemacht, wer bei der Bezirksregierung Münster den Antrag gestellt hat, Emsdetten aus dem Bettenplan herauszunehmen. Außer den für die Insolvenz Verantwortlichen waren dies die Krankenkassen, neben anderen auch die AOK.

Man kündigte an, sich mit Händen und Füßen gegen alle Bestrebungen zu wehren, die die Aufgabe des Emsdetten Marienhospitals zum Ziel haben. „Die Stimmung hier in Emsdetten kocht“, fasste Berthold Stall von der BI die Gemütslage der Demonstranten zusammen.

Es wurde von den vielen Demonstranten und den Rednern ein kraftvolles Zeichen an die Adresse derer gesetzt, die glauben, über die Köpfe der Emsdettener hinweg die Krankenhausversorgung vor Ort einstampfen zu können. Der Kampf wird also mit unveränderter Leidenschaft weitergehen.

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