Footballspieler aohne Führerschien

Een bekannten Football-Nationalspiëler, män jüst 25 Jaohr aolt, kamm in eene Vörkehrskontrolle. He wuor no sien´n Führerschien fraogt, un – he konn kienen vörwiesen.

Nu was dat nich so, dat he dän Lappen män blaoß in Huuse vögiätten häw, nä, he harr gar kienen.

Tja, un dao harren se em an´n Wickel, de Stootsanwolt namm sick dat Kärlken vüör. He wüör vör ´n Kadi stellt un  to 540.000,– Euro Straofe vörurdeelt, un he häw de Straofe annuommen.

Et harr sick harutstellt, dat he sick wull met 18 Jaohre in eene Fahrschoole anmeldt, apat  kiene Pröfung makt häw un deswiägen auk kienen Führerschien harr.

In de Jaohre 2011 bes 2014 is he wull fiefmaol blitzt wuorden, weil he to raschke met siene Bensinkutschke un viële PS unner´t Gatt unnerweggs wässt is. He is daomaols wull blitzt wuorden, pat anhaollen häbbt se em nich.

Een Mann, de se fraogt häbbt, wat he daovon höll, mende, dat em de Fuk und dat Geld wull in´n Kopp stiëgen wassen. De Footballspiëlers, sagg he, sint  för sien´n 10-jaöhrigen Jungen so graute Vörbeller. Un off se nu aohne Führerschien unnerweggs sint off ´t Geld an´t Finanzamt vörbieschöfelt, se sollen sick wat schiämen. He glow apat nich, dat de sick wat schiämen deiden, weil „Geld  vördäff de Iärse.“

Will ´t  huopen, säch een ännern, dat düssen Vörkehrsraudi nümmers mähr in de Nationalmannschupp spiëlen draff, weil Verbriäkers dao nix to sööken häbbt.

Eene Frau mende, et wass erstaunlik, wuviëll Schlauheit guëte Footballspiëlers inne Beene harren, män de Verstand sitt  faak blaoß inne Beene,  nich in´ Kopp.

Düsse Straofe von mähr äs ´ne halwe Million Euro, et wassen män jüst drei Maonatsgehöller von dän jungen Footballspiëler, häw he wisse met Träönen inne Augen betahlt. Pat he harr dat Geld wisse up ´t Sparbook. Wenn man äss een Vörgliek anstellen will, dann dücht mi, dat et een Familgenvader, de in ´n Maonat met 2.000 Euro in ´ne Launtüte nao Huus geiht,  viël mähr weh dött, wenn he bie ´t Föhren aohne Führerschien packt un to drei Maonatsgehöller Straofe verurdeelt wätt, äss düssen jungen Sportler.

Autoföhren aohne Führerschien is kien Kavaliersdelikt, un ick will nix biätter küren, äs ´t iss.

Pat de junge Mann satt nich besuoppen ächter ´t Stüër, un he häw auk kin Kind daut- off ne heele Riege ännere Autos off süss wat in Tott föehrt.

He häw inseihn, dat he wat vörkährt makt häw, un he stönn daoto. 

Un deswiägen is he mi doch no ´n lück leiwer, äs een Politiker, dän se wiägen Kinnerpornografie an ´n Bühl häbbt, un de üöwerhaupts nich insüht, dat sien Dohn Unrecht is. He häw no vösaocht, siene Parteifrönde und dän Büöwersten von de Landes-Polzei wat an ´t Tüüg to flicken, män bereut häw he dat, wat he daon häw, nich met een Stiäbenswäörtken.

An de Adresse von dän Footballspiëler sägg ick:

Junge, du häss diene Straofe betahlt. De Richter häw di kine Sperre för dat Führerschienmaken upleggt. Seih nu män to, dat du ´n Führerschien kriss. Un anlesst sägg ick di, et is wichtig, dat du dat, wat du daon häss, auck beREUS.

 

Naosatz:

Düsse Geschichte häbb ick in ´n Januar 2015 upschriëben. Leeder häff sick nu harutstellt, dat ´ne iälke Lüde em fröher no öfters seihn häbben willt, dat he met een Auto unnerwegs wass. De Staotsanwolt häff al wiër Intresse anmeldt.

 

(Dieser Artikel stammt aus der Feder von Ludger Plugge. Herzlichen Dank für diesen amüsanten Beitrag. Wir würden uns freuen, bald mehr von ihm oder seinen Tüüners-Freunden veröffentlichen zu können.)


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