Helmuth Schäckel – der KGE-Präsident ganz privat

Helmuth SchäckelWir setzen unsere Interviewreihe fort. Angesichts der Jahreszeit kam eigentlich nur ein Karnevalist in Frage. Wir haben vorsichtig angefragt, und Herr Schäckel fand eine kleine Lücke in seinem vollen Terminkalender.

Im Büro hoch über den Dächern von Emsdetten erwartete uns ein gut gelaunter KGE-Präsident. Wir starteten gleich mit unseren Fragen.

Bea/Abro: Wo sind Sie geboren?
H.S.: Ich bin im Kreis Soest in Wickede Ruhr geboren.

Bea/Abro: Welche Schulen haben Sie besucht und wie war Ihr beruflicher Werdegang?
H.S.: Zuerst habe ich die  Grundschule in Wickede besucht, dann ging es zum Gymnasium nach Werl. Danach studierte ich in Aachen an der RWTH Architektur.

Bea/Abro: Wie ist Ihr Familienstand?
H.S.: Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder.

Bea/Abro: Was finden Sie besonders schön an unserer Stadt?
H.S.: Emsdetten hat eine besondere Struktur, es wird kulturell einiges angeboten, das Brauchtum wird gepflegt, man kann sehr gut feiern in Emsdetten. Ich habe mich schnell heimisch gefühlt hier, wenn man sich einbringt, wird man schnell aufgenommen. Also eigentlich alles zusammen, Stadt, Menschen, Umgebung, das gefällt mir.

Bea/Abro: Haben Sie ein Lebensmotto?
H.S.: Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.

Bea/Abro: Beschreiben Sie doch mal einen typischen Emsdettener, aus Ihrer Sicht.
H.S.: Der typische Emsdettener ist zugänglich, kann aber zugleich auch ein Sturkopf sein. Man kann alles mit ihm regeln, er ist für alles zu haben. Er ist direkt, manchmal vielleicht auch zu direkt, und er ist ehrlich.

Bea/Abro: Was wünschen Sie sich für Emsdetten?
H.S.: Wichtig ist Fortschritt – dass wir nicht stehenbleiben und dadurch den Anschluss verpassen. Wir sollten uns um vernünftige Lösungen bemühen.

Bea/Abro: Haben Sie Zeit für Hobbys?
H.S.: Wenn ich Zeit habe, lese ich gerne oder höre Musik. Außerdem spiele ich gerne Klavier.

Bea/Abro: Welche Bücher lesen Sie, welche Musik hören Sie?
H.S.: Geschichtsliteratur, Bücher über Kunst und Architektur, aber auch Krimis. Musik – natürlich Klassik, aber auch alles andere – außer Heavy Metal.

Bea/Abro: Wohin fahren Sie gerne in Urlaub?
H.S.: Früher haben wir oft Frankreich und Italien bereist. Heute bleiben wir gerne in Deutschland, wir mögen beides: Berge und See. Auch kleine Inseln wie Föhr sind wunderschön.

Bea/Abro: Wer kocht bei Ihnen – haben Sie ein Lieblingsgericht?
H.S.: Ab und zu koche ich, aber in der Regel kocht meine Frau. Mein Lieblingsgericht ist ein schöner Gänsebraten.

Bea/Abro:  Kaufen Sie ab und zu auch mal auswärts ein bzw. nutzen Sie das Internet für Ihre Einkäufe?
H.S.: Ja, ich kaufe auch auswärts ein. Das Internet nutze ich manchmal, allerdings nur für Dinge, die es hier nicht gibt. Ansonsten kaufe ich lieber vor Ort ein, da gibt es Beratung, und ein Umtausch oder eine Reklamation sind viel einfacher.

Bea/Abro: Welche Bedeutung hatte das 100jährige Vereinsjubiläum für Sie als Präsident und für die KGE?
H.S.: Ein 100jähriges Jubiläum hat natürlich eine erhebliche Bedeutung. Es wird überlegt, wie man dieses Fest gestalten kann. Es werden Leute dafür gesucht, die mit Spaß ein solches Fest planen. Ich kann nur sagen, es war spannend und natürlich für alle beteiligten stressig. 

Bea/Abro: Wie sind Sie zum Karneval gekommen?
H.S.: Die erste Begegnung mit dem Karneval hatte ich, bevor ich meine Stelle in Emsdetten antrat. An einem Sonntag 1993 bin ich mit meiner Frau hierher gefahren, um die Stadt ein wenig anzusehen. Es fing dann aber fürchterlich an zu schneien und wir wollten uns im Rathaus unterstellen. Da zu der Zeit noch das Prinzenfrühstück im Foyer des Rathauses stattfand, hat man uns „herausgeschmissen“. Später bekam ich dann eine Einladung zur Sitzung, habe dabei Karl Herting kennengelernt. Bald wurde ich gefragt, ob ich nicht Stadtprinz werden wollte. Es war eine tolle Erfahrung und hat viel Spaß gemacht. Von da an war ich infiziert mit dem Karnevalsgen. Es ist schön, dass viele unterschiedliche Menschen gemeinsam jedes Jahr wieder so einen tollen Karneval auf die Beine stellen.

Bea/Abro: Wie finden Sie Gift und Gülle?
H.S.: Es ist enorm, was dort jedes Jahr wieder auf der Bühne stattfindet. Eine schöne Alternative zum Karneval, aber eben kein Karneval.

Bea/Abro: Es dauert ja noch etwas 🙂 aber würden Sie sich als Rentner oder Pensionär ehrenamtlich engagieren?
H.S.:
Das denke ich schon, aber wie das genau aussehen wird, da habe ich noch keine Ahnung.

Bea/Abro: Wie gefällt Ihnen unsere Internetseite senioren-emsdetten.de?
H.S.: Da ich sehr viel zu tun habe, komme ich nicht regelmäßig dazu, hineinzuschauen. Ich finde sie aber sehr interessant und informativ.

Wir bedanken uns bei Helmuth Schäckel, dass er sich trotz Karneval die Zeit genommen hat. Wir erfuhren bei der Verabschiedung von 3 weiteren Terminen am gleichen Abend. Auf jeden Fall wünschen wir ihm einen tollen Karneval – Detten Helau -.

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