Einkaufen oder shoppen?

Auf jeden Fall muss ich sagen: mit zunehmendem Alter lässt der Wunsch nach ausgedehnten Shoppingtouren merklich nach. Nur nicht falsch verstehen, ich gehe gerne bummeln, ohne etwas kaufen zu müssen. Manchmal finde ich etwas –  manchmal nicht. Der Weg ist das Ziel.

Leider gibt es dann doch mal Einkäufe, die sein müssen. Die alte Sommerjacke hat  durch die Sonne einiges an Farbe eingebüßt oder die Lieblingsschuhe sind nun wirklich „ausgelatscht“. Das Tolle an großen Geschäften ist, dass, wenn ich eine Bluse kaufen möchte, ich 5 Blusen in meiner Größe finde. Nicht, weil es nur 5 gibt – nein, es gibt 5 von einer Marke. Dafür kann ich dann aber den passenden Blazer, Rock, Hose etc. gleich mit anprobieren.

Anscheinend kann sich außer mir niemand vorstellen, dass ich nur eine Bluse kaufen möchte. Allerdings hätte ich gerne eine größere Auswahl, die Marke ist mir schnuppe, und ich hätte die Blusen gerne alle zusammen auf einer Kleiderstange.

Ich bin, ehrlich gesagt, schon des öfteren aus dem Geschäft gegangen, weil ich keine Lust hatte, weiter zu suchen. Neuerdings finde ich dies auch in Schuhgeschäften. Ärgert das etwa nur mich? Bin ich einfach zu unflexibel?

Da darf man sich dann nicht wundern, wenn der Onlinehandel zunimmt. Dort kann ich meine Suche auf Größe und Farbe oder was auch immer eingrenzen und fertig. Ich finde es nicht toll, ich möchte auch keine ausgestorbenen Innenstädte, allerdings macht mir persönlich das Einkaufen so keinen Spaß.

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