WhatsApp – auch schon dabei?

Auf dem Bahnsteig 1968: es geht auch ohne Handy.

WhatsApp – schon gehört? Der WhatsApp Messenger ist ein Anwendungsprogramm für internetfähige Mobiltelefone. Frei übersetzt heißt es „was geht?“ oder „was ist los?“

Es hat etwas von einem Grippevirus – beide verbreiten sich immer weiter, und nur die ganz Harten 🙂 kommen dran vorbei. Der Unterschied zur Grippe: ältere Menschen sind nicht so anfällig. Die Jüngeren sind fast alle schon infiziert, ein Blick auf eine Bushaltestelle zur Schulzeit – Ohrenstöpsel, Smartphone, den Blick fest auf das Display gerichtet. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, die schicken sich Nachrichten untereinander – oder?

Wir hatten während meiner Schulzeit noch nicht mal ein Telefon. Ich gebe aber zu, es vereinfacht vieles. Auch die Vorzüge eines Handys schätze ich heute sehr. Allerdings finde ich eine Unterhaltung mit einem Gegenüber immer noch spannender. Da hat man eine Minik vor sich, da lenkt man ein Gespräch in andere Bahnen, wenn man am Gesichtausdruck merkt, es passt jetzt nicht.

 

Warten auf den Bus 2014.

Nun steht aber auch bei uns die Zeit nicht still und ein Smartphone gehört nun zu unserem Haushalt. Es dauert, bis alles installiert ist, aber dann kommen die Meldungen im Minutentakt. Du lieber Himmel, alle Welt hat nun WhatsApp und das „Gerät“ blubbert ständig (macht ein Geräusch wie ein Fisch an der Wasseroberfläche, jedenfalls stelle ich es mir so vor). Nur gestern war plötzlich Ruhe neben mir. Ich kann nur sagen: Akku leer – musste in der Küche aufgeladen werden. 🙂

Ich sehe schon, auch die ältere Generation ist zunehmend infiziert. Es wird uns auch nichts übrigbleiben, irgendwann zahlen wir im Supermarkt mit dem Smartphone. Allerdings haben dann alte Menschen wieder einen Ansprechpartner weniger – beim kleinen Gespräch an der Kasse des Supermarktes.

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