Advent, Advent …

Mit der Adventszeit beginnt für uns die stille Zeit, oft auch die schönste Zeit des Jahres. In der katholischen sowie der evangelischen Kirche beginnt mit der Adventszeit ein neues Kirchenjahr.

Der Name Advent stammt aus dem lateinischen (adventus) und bedeutet „Ankunft“. Papst Gregor bestimmte im 5. Jahrhundert die Adventszeit, vorher gab es teilweise bis zu 6 Adventswochen. Papst Pius bestimmte die Adventsliturgie, für die Kirche bedeutete die Adventszeit Fastenzeit.

Heute stehen in jedem Jahr oft schon Mitte November Überlegungen für die Advents- bzw. Weihnachtsdeko an. Ich persönlich finde immer noch den Adventskranz mit vier Kerzen am schönsten. Festlich geschmückt gehört er einfach dazu.

Der erste Adventskranz wurde übrigens im Jahr 1839 von Johann Heinrich von Wichern vor einem Kinderheim aufgestellt. 23 Kerzen wurden auf einem Holzreifen angebracht, 19 kleine und 4 große Kerzen für die Sonntage. Mit frischem Tannengrün durften die Waisenkinder den Reif schmücken, jeden Tag durften die Kinder eine Kerze anzünden, sodass am Heiligen Abend alle Kerzen brannten.

Typisch für die „neue“ Adventszeit sind die Weihnachtsmärkte, schön geschmückte Straßen und Geschäfte, Wichtelabende usw. Leider wird die Adventszeit für viele Menschen zum „selbstgemachten Stress“: Geschenke einkaufen, Plätzchen backen, ohne jeden Plan durch die Geschäfte laufen. Dabei kann die Adventszeit doch so schön gemütlich sein.

Gehen Sie einfach mal zu einer Krippenvorführung, hören Sie sich ein Adventskonzert an, laden Sie Freunde zum Adventskaffee ein, falten Sie Sterne mit Ihren Enkelkindern, lesen Sie Weihnachtsgeschichten vor. Es gibt so viele Möglichkeiten, diese stille Zeit zu genießen.

Und dann freuen wir uns auf Weihnachten mit folgendem Spruch:

Öffnet die Herzen,
lasst die Freude fließen.
Mögen nicht nur Weihnachtskerzen
Licht auf diese Erde gießen!

(Monika Mindner)

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