„Wie eine große Familie“ – Interview mit unserem Bürgermeister

Anke Brockschmidt, Bürgermeister Georg Moenikes und Beate Schilling

Wir alle kennen Bürgermeister Georg Moenikes aus öffentlichen Auftritten, aus Presseberichten oder auch aus kurzen Fernsehbeiträgen. Aber das ist nur die eine Seite unseres Bürgermeisters.

Wir durften in einem Interview auch den Menschen Georg Moenikes näher kennenlernen und ihm unsere Fragen stellen. Es war ein aufschlussreiches Gespräch in entspannter und netter Atmosphäre.

 

B.S.: Herr Moenikes, wo sind Sie geboren und wo waren Sie beschäftigt, bevor Sie nach Emsdetten kamen?
G.M.: Geboren bin ich in Höxter an der Weser. Nach meinem Studium in Münster war ich als Referendar in Osterholz-Scharmbeck tätig, danach bei der Stadtverwaltung in Beckum. Seit dem 15.03.1990 bin ich in Emsdetten.

A.B.: Wie wurden Sie damals in Emsdetten aufgenommen?
G.M.: Es war überhaupt kein Problem, wir haben uns gut aufgenommen gefühlt. Es kommt doch auch auf die Person an. Ich bin es gewohnt, auf die Menschen zuzugehen. Wir fühlten uns schon nach kurzer Zeit „mittendrin”. Im Laufe der Jahre ist der Kreis der Freunde immer größer geworden.

B.S.: Was gefällt Ihnen besonders gut an unserer Stadt?
G.M.: Emsdetten ist eine Stadt, die lebt. Man findet immer und überall Bekannte, praktisch wie eine große Familie.

A.B.: Was ist für Sie der typische Emsdettener?
G.M.: Der typische Emsdettener ist für mich jemand, der sich im Beruf einsetzt, der fleißig ist, der private Kontakte pflegt. Es ist jemand, der sich sozial engagiert, der im Verein organisiert ist, der Spaß an Sport und Musik hat.

B.S.: Haben Sie Zeit für Hobbys?
G.M.: Ich habe früher Handball und Tennis gespielt. Heute beschränkt sich das, zeitlich bedingt, auf zweimal jährliches Skifahren, Wandern im Urlaub und viel Fahrrad fahren.

A.B.: Sind Sie in einem Sportverein oder Schützenverein?
G.M.: Ich bin Mitglied im Tennisverein, allerdings spiele ich nicht mehr so oft. Außerdem bin ich Mitglied bei den Bürgerschützen und im Hollinger Schützenverein (unser Haus liegt gerade noch im Einzugsgebiet der Hollinger).

B.S.: Möchten Sie einmal in Emsdetten Stadtprinz werden?
G.M.: Allein schon wegen der vielen Termine, die dann für mich anfallen würden, ist mir das auf keinen Fall möglich. 2003 war ich im Elferrat, das war eine schöne Zeit, aber damit ist es dann auch genug gewesen.

A.B.: Welche Musik hören Sie gern, welche Bücher lesen Sie?
G.M.: Beim Sport höre ich gerne Helene Fischer, ansonsten habe ich keine besonderen Vorlieben. Klassische Musik höre ich eher nicht. Zum Lesen komme ich nicht so oft – außer Fachliteratur, die gehört zu meiner Arbeit dazu. Im Urlaub lese ich gerne mal einen Krimi.

B.S.: Was ist Ihre Lieblingsspeise – und kochen Sie auch selbst?
G.M.: Zum Kochen habe ich heute leider keine Zeit mehr. Während meiner Studienzeit habe ich schon mal den Kochlöffel geschwungen. Heute kann man mir mit Kartoffelpuffer bzw. Reibeplätzchen eine große Freude machen – sei es mit Apfelmus, Salat oder Lachs: einfach lecker …

A.B.: Was sind Ihre Lieblingsziele im Urlaub?
G.M.: Seit die Kinder nicht mehr mitfahren, geht es nicht mehr ans Meer, sondern in die Berge. Wir fahren gerne nach Tirol und machen dort Aktivurlaub mit Radfahren und Wandertouren. Im Winter geht’s zum Skilaufen, da kommen unsere Kinder dann auch gerne noch mit.

B.S.: Wo würden Sie gern als Bürgermeister eingreifen, haben aber keine Möglichkeit?
G.M.: Bei den Bahnhofsdächern sind mir die Hände gebunden, da hat die Bahn das Sagen. Ebenso bei der Westumgehung: das größere Sagen hat nun mal der Kreis.

A.B.: Kaufen Sie ab und zu auch mal auswärts ein?
G.M.: Wir bemühen uns, alles am Ort zu kaufen. Bei manchen Artikeln ist das schwierig, da weichen wir auch schon mal auf das Internet aus.

B.S.: Wie könnte man die Freizeitanlagen für Senioren besser bekannt machen (z.B. Hof Deitmar, Opalweg)?
G.M.: Genau genommen heißt das ja „SeniorenAktivTreff”, hierfür habe ich mich seinerzeit sehr eingesetzt. Es wäre eine gute Idee, diese einmal auf Ihrer Internetplattform senioren-emsdetten.de bekannt zu machen.

A.B.: Wo würden Sie sich gern ehrenamtlich engagieren?
G.M.: Da gibt es vielfältige Möglichkeiten, ich könnte mir etwas beim Verkehrsverein oder Ähnliches vorstellen. Sicher werde ich mich nach meinem Berufsleben ehrenamtlich engagieren.

B.S.: Möchten Sie als Pensionär weiter in Emsdetten leben?
G.M.: Natürlich, gar keine Frage. Mir gefällt es hier sehr gut, wir haben Eigentum, warum sollte ich woanders wohnen und leben wollen?

A.B.: Wo würden Sie gern leben, wenn Sie nicht in Emsdetten Bürgermeister wären?
G.M.: Mir gefällt es in Emsdetten sehr gut. Im Gegensatz zu Höxter gibt es hier einen guten Zusammenhalt durch alle Bevölkerungsschichten. Wir haben viele Kontakte hier und fühlen uns wohl. Vielleicht könnte ich mir ein Leben in den Bergen vorstellen – aber dauerhaft? …

B.S.: Wie gefällt Ihnen unsere Internetseite senioren-emsdetten.de?
G.M.: Ich blättere sehr oft auf Ihrer Internetseite, sie gefällt mir gut. Ständig werden neue und aktuelle Beiträge gebracht.

 

A.B. und B.S.: Herr Moenikes, wir danken Ihnen ganz herzlich, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Wir haben manch Neues über den Menschen und den Bürgermeister Georg Moenikes erfahren. Wir wünschen Ihnen noch sehr viel Freude und Erfolg bei Ihrer Arbeit für unser Emsdetten, aber auch Entspannung und Erholung in der Zeit, in der Sie der Privatmensch Georg Moenikes sein dürfen.

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