Graue Haare!

Bei manchen fängt es mit 25 Jahren schon an, bei anderen erst viel später. Kaum eine Frau bleibt verschont. Anfangs kauft man sich tolle Farbe im Päckchen, eine leichte Tönung deckt das Grau noch ab. Ein paar mal im Jahr reicht noch aus.

Irgendwann muss doch der Fachmann mit der passenden Farbe ran. Das ist dann schon eine richtige Investition, Frau überlegt: “Kann ich doch selber machen.”

Der Selbstversuch: richtige Farbe auswählen, hundert verschiedene Meinungen, ebenso viele Produktvorschläge, vielleicht sollte ich doch rot … (hat nicht wirklich geklappt, das mit dem rot).

Die Entscheidung muss getroffen werden, und ich gehe mit dem Päckchen nach Hause. Solche starken Veränderungen brauchen Zeit – also erstmal in die Lade damit. 3 Tage später –  Gebrauchsanweisung lesen – will ich das wirklich tun?

Weitere 2 Tage später – alle anderen färben schließlich auch – Gruppenzwang 🙂
Also Packung auf – Pülverchen mischen – und los geht’s. Handschuhe nicht vergessen – brrrr – schwarze Päppel auf den Kopf – einwirken lassen – brrrr – es tropft mir in den Nacken – warum mach ich das bloß? So, nun ist die Einwirkzeit vorbei und ich kann endlich den Papp abwaschen.

Ja, das Ergebnis ist ganz gut geworden, wenn man von dem schwarzen Streifen rund um den Haaransatz absieht (aber es gibt ja Scheuermittel). Einige Male habe ich die Prozedur über mich ergehen lassen und etliche Handtücher für den normalen Dienst ruiniert.

Dann war mein Entschluss gefasst: Grau ist auch eine schöne Farbe. Hat sich nur noch nicht herumgesprochen – bei einem Treffen waren von 18 Frauen nur 3 in grau gekommen 🙂

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