Sodbrennen – Feuer von innen

Brennende Schmerzen und saures Aufstoßen nach dem Essen – so beschreiben viele Patienten ihre Schmerzen bei Sodbrennen. Doch was ist eigentlich Sodbrennen? Wie entsteht es? Und was kann man dagegen tun?

Sodbrennen – das Wort stammt aus dem Althochdeutschen „Sod“ und bedeutet soviel wie Sieden, Wallen. Damit werden die typischen Symptome  bei Sodbrennen sehr gut beschrieben: eine vom Oberbauch aufsteigende, brennende und schmerzhafte Erscheinung hinter dem Brustbein, die oft mit saurem Aufstoßen einhergeht. Mediziner sprechen von der Refluxkrankheit. Das Wort „Reflux“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Rückfluss.

Der erste Verdacht auf eine Refluxkrankheit ergibt sich aus den Schilderungen der Beschwerden. Wichtig sind vor allen Dingen Informationen darüber, wann das Sodbrennen auftritt, nach Verzehr von welchen Lebensmitteln und ob die Beschwerden im Liegen zunehmen.

Die schnelle Hilfe: Manche Menschen trinken ein Glas warme Milch und essen ein Stück trockenes Brot und die Beschwerden bessern sich. Andere wiederum greifen zu Medikamenten, welche die Magensäure beeinflussen. Es gibt eine Fülle von rezeptfreien Medikamenten – lassen Sie sich in der Apotheke beraten.

Omas Hausapotheke: Täglich den Saft einer rohen Kartoffel, vermischt mit Apfelsaft, trinken, alternativ ein Stück rohe Kartoffel kauen.

Einen Kaffeelöffel Natron in einem Glas Wasser auflösen und trinken.

Bei häufigem Sodbrennen vor der Hauptmahlzeit einen Brei aus einem Löffel Heilerde (Apotheke) und Wasser zu sich nehmen.

Hauptfaktor ist: Finden Sie Ihre innere Ruhe. Sie ist nicht nur für Ihren Magen wichtig. Damit Ihnen nichts mehr „sauer aufstößt“.

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