Die Rose – ein Gedicht

von Maria Brylla aus dem Jahre 2010

 

In brüchiger, kalter Erde
kaum Blätter an ihren Zweigen
Oh, dass es doch Frühling werde
sie möchte so gern ihr Sommerkleid zeigen.

Nur langsam spürt sie es um sich herum
reckt sich, wird munter, fühlt in sich die Kraft
die anderen Pflänzchen auch sie schaun sich um
bald ist es Zeit, bald ist es geschafft.

Nun legt auch sie ihr Geschmeide an
ein Heer von Knospen, die erste Blüte
nun zeigt sie wieder, was sie kann
ist von edlem Geschlecht, von erster Güte.

Sonne, Wind und Regen umschmeicheln sie nun
ihre zartrosa Farbe ziert das Beet
ihr sinnlicher, schwerer Duft wird das Übrige tun
bis sie völlig erschöpft die Blüten abwirft und geht.

11 Besucher empfehlen diesen Beitrag (zum Voten bitte klicken)

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*