Die Geschichte des Muttertags

Der erste bekannte Muttertags-Sonntag wurde von dem englischen König Heinrich III. im Jahr 1644 eingeführt. Einen Sonntag im März wählte er aus, um der Kirche als religiöse Mutter zu gedenken.

Julia Ward Howe, eine Frauenrechtlerin aus Philadelphia, startete 1870 eine große Werbekampagne für den Muttertag. Somit kam in der Mitte des 19.Jahrhunderts der Muttertag in England sowie in Amerika in Mode, wo er 1914 vom amerikanischen Kongress zum offiziellen Feiertag erklärt wurde.

Schnell kamen dann Geschenk- und Grußkarten zu Ehren der Mütter zum Verkauf. Diese lieben Grüße haben sich auch bis heute gehalten. Nach dem zweiten Weltkrieg setzte sich dieser Brauch auch in Europa durch.

Im Jahr 1923 wurde der Muttertag erstmalig in Deutschland gefeiert, als Feiertag wurde er im Jahr 1933 offiziell erklärt. Mittlerweile hat es sich bei uns so durchgesetzt, dass Omas, Mütter und Stiefmütter oder einfach Personen „die wie eine Mutter“ sind, an diesem Ehrentag mit kleinen Geschenken, lieben Grüßen und in Deutschland besonders mit schönen Blumensträussen bedacht werden.

Die erwachsenen Kinder schenken ihrer Mutter an diesem Ehrentag besonders viel Aufmerksamkeit, besuchen sie und lassen sie somit spüren, dass sie nicht vergessen werden. Böse Zungen behaupten allerdings, dass es vor allen Dingen die Blumenhändler und Süßwarenverkäufer seien, die vom Muttertag profitieren.

Heute ist der Hauptgedanke hinter dem Muttertag, einer lieben Person für ihre tägliche Arbeit, ihr Engagement im Alltag, zu danken. Oft wird dieses als selbstverständlich empfunden. Nicht der materielle Wert des Muttertagsgeschenkes zählt – liebevoll gebastelte Grußkarten sowie ein kleines Gedicht kommen immer mehr in Mode und erfreuen bestimmt jede Mutter.

Ein jüdisches Sprichwort sagt: Gott konnte nicht überall zur gleichen Zeit sein, und deswegen erschuf er die Mütter.

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