Alles nur vergessen? Oder Alzheimer?

Neulich war ich bei einer weiter entfernt wohnenden Freundin zu Besuch. Bei Telefonaten war es mir schon aufgefallen, sie erzählte oft das Gleiche, antwortet auf Fragen, indem sie die Frage wiederholt.

Auf ihr Äußeres legte sie immer allergrößten Wert, war schick und gepflegt. Umso mehr war ich erschrocken, als ich sie besuchte. Ungepflegtes Aussehen, Teilnahmslosigkeit am Gespräch. Manchmal bekam sie beim Bemerken des Vergessens kleine Wutanfälle.

Ihr Ehemann erzählte dann, dass dieses Vergessen innerhalb der letzten 5 Monate stark zugenommen habe. Von einem auf den anderen Tag wusste sie nicht mehr, wie die Fernbedienung für den Fernseher funktioniert, der Herd angestellt wird. Auch wurden viele Gegenstände versteckt, andere Familienmitglieder verdächtigt, den Gegenstand entfernt zu haben.

Aber woher kommt das, habe ich mich gefragt ? Gelesen habe ich dann, im Jahre 1901 hat der Arzt Alois Alzheimer – daher kommt auch der Name der Krankheit – eine 50-jährige Patientin bis zu ihrem Tod mit 66 Jahren begleitet hat. Er ließ sich das Gehirn der Verstorbenen schicken und veröffentlichte danach seine Forschungsergebnisse. Heute wird an einer Impfung, die der Krankheit vorbeugen oder zumindest das Fortschreiten der Krankheit verhindern könnte, vielerorts geforscht.

Aktuelle wissenschaftliche Arbeiten lassen vermuten, dass bereits leichte, aber regelmäßige körperliche Aktivität (Spazierengehen, Gartenarbeit) vielleicht vor der Entwicklung der Alzheimer Demenz schützen. Auch sollte in der Familie von Erkrankten der Tagesablauf geregelt bleiben. Vereinfachung von Tätigkeitsabläufen, Beschriften von Gegenständen, gut ausgeleuchtete Räume sowie ausreichende Pausen helfen den Erkrankten, ein sicheres Gefühl zu bekommen.

Unter  www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn  können Sie verschiedene Gehirn-Tests kostenlos ausprobieren.

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So, ich gehe jetzt für zwei Stunden in den Garten … vielleicht hilft`s ja! 😉

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