Was wäre Ostern ohne bunte Ostereier ?

Ostereier zu färben, zu verstecken und zu suchen ist in vielen Ländern ein weit verbreiteter Brauch. Das Ei ist das Symbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Erneuerung.

So schenkt man sich in China zur Geburt eines Sohnes gefärbte Eier, in Persien rot gefärbte Eier zum Neujahrsfest. Bereits in der vorchristlichen Zeit wurden rot gefärbte Eier als Fruchtbarkeitssymbol verschenkt.

Während der 40-tägigen Fastenzeit ist (war) den Katholiken der Verzehr von Fleisch verboten, Eier wurden als „flüssiges Fleisch“ gehandelt. Damit sie in der Zwischenzeit nicht schlecht wurden, mussten sie haltbar gemacht werden. Daher stammen die sogenannten „Soleier“. In den christlich orthodoxen Ländern werden die Eier meist am Gründonnerstag gefärbt, ihnen werden heilende und magische Kräfte zugeschrieben.

In Großbritannien lässt man an Ostern die bunt gefärbten Eier einen Hügel herunterkullern. Wessen Ei zuerst unten ankommt, ist der Sieger über alle bunten Eier.

„locsolas“ ist eine ungarische Eigenart zu Ostern. Männer besuchen Frauen aus dem Freundeskreis und besprengen sie mit Parfüm. Dafür werden sie mit vielen bunten Ostereiern sowie Alkohol bewirtet. Wegen der Gelage bei „locsolas“ hat die Polizei an Ostern meistens viel zu tun.

Gefeiert wird in den USA zuerst mit zahlreichen Osterparaden, im Weißen Haus in Washington dürfen viele Kinder bunte Eier suchen und mit ihnen dann  „Eier rollen“. Mit einem Stock werden die harten Ostereier vorangetrieben. Anschließend verschenkt der Präsident dann Holzeier mit seiner Unterschrift und der der First Lady.

Nun wünsch‘ ich viele Ostereier
und einen Tag mit Sonnenschein.
Und dass ihr bei der Osterfeier
mit Freunden seid und nicht allein.

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