Altweiberkarneval – Woher kommt der Brauch ?

So ganz genau weiß das keiner. Wie in einem ZDF Magazin berichtet geht man davon aus, dass die Weiberfastnacht aus der Zeit stammt, in der die Frauen noch keine Rechte hatten. Die Geschichte reicht zurück bis ins 19. Jahrhundert. Das ganze Jahr über waren die Frauen folgsame Ehefrauen, fleißige Wäscherinnen und liebevolle Mütter.

Den Anfang machten die Köln-Beuler Waschfrauen. Während sich ihre Ehemänner dem karnevalistischen Treiben hemmungslos hingaben, gingen sie am letzten Donnerstag vor Aschermittwoch auf die Straße und feierten den Straßenkarneval. Für die katholische Kirche der damaligen Zeit eine ungeheuer schreckliche Entwicklung, die jedoch nicht mehr aufzuhalten war.

Im Jahre 1824 gründeten die resoluten Beuler Wäscherinnen kurzerhand ein Damenkomitee, in dem sie fortan wie ihre Männer am heimischen Karneval teilnahmen. Später – im Jahr 1945 – fingen die Bonner Sekretärinnen in den Ministerien der damaligen Bundeshauptstadt an, den Männern die Krawatten abzuschneiden. Ein Symbol dafür, die Männer einmal im Jahr zu „kastrieren“ und zu zeigen, dass die Frauen an diesem Tag „das Sagen“ und die Macht inne haben.

Also, machen wir es wie die Beuler Waschfrauen!! Wir schneiden die Krawatten ab, gehen fröhlich feiernd durch die Straßen und genießen diesen einen Tag im Jahr, wo wir Frauen „das Sagen“ haben.

Und dabei sagen wir 3 mal Detten Helau!!

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