Ersatz-Enkelkinder füllen eine Lücke im Rentnerleben

Nachdem ich auf meinen Bericht über „Leihomas/Opas“ viele Antworten – jedoch nur von jungen Müttern – bekommen habe, möchte ich hiermit auf die Vorzüge für die Omas und Opas eingehen:Viele ältere Menschen, die keine Enkelkinder haben  bzw. deren Enkelkinder weit weg wohnen, empfinden das als schmerzliche Lücke. Dieses wird gerade wieder jetzt zu Weihnachten spürbar. In der Berufsphase stand das Fehlen von Enkelkindern noch im Hintergrund, der Beruf gab dem Leben Sinn und Wert. Doch jetzt brechen Kontakte weg, der Alltag muss neu organisiert werden, man merkt, dass etwas fehlt.

Sätzen wie: „Ihr habt ein gutes Leben, eine schöne Rente“ sollte man aktiv begegnen. Man sollte sich im Umfeld umschauen. Wo werde ich gebraucht, was kann ich machen?

Viele Eltern könnten nicht in Vollzeit arbeiten, ganz abgesehen von alleinerziehenden Müttern, Dienstreisen am Wochenende usw. Kindergärten und Ganztagsschulen reichen da oft nicht aus. Sicher unterscheiden sich die Erziehungsstile, das sollte alles im Voraus mit den Eltern besprochen werden. Senioren, die sich auf Ersatzenkel einlassen, können dabei viel erleben. Durch Fragen und Sorgen beschäftigen sich Senioren mit Themen, zu denen sie sonst keinen Bezug hätten. Vielleicht wundern sie sich, wenn das „Enkelkind“ mit einem rosafarbenen Minirock und lilafarbenen Leggins mit ihnen spazieren gehen möchte. Aber nicht selten kommt es durch den Kontakt mit den jungen Leuten auch zur eigenen E-Mail-Adresse.

Sie werden gebraucht, melden Sie sich gerne, es wird bestimmt eine erlebnisreiche und dankbare Aufgabe!

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