Plattdeutsches

 

Unsere plattdeutschen Beiträge haben wir in zwei Rubriken unterteilt, damit Sie sich besser zurechtfinden:

 


Plattdeutsche Lieder und Gedichte

 

Plattdeutsche Geschichten


 

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7 Kommentare

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  1. Berthold Jürgens

    Fröjaor
    Dat Fröjaor is kuёmen so stil üöwer Nacht,
    Un häw us wier Blomen un Liäwen metbragt.
    Vüörbi is de Winter, so truerig un bang;
    Dat Fröjoar is kuёmen, un duert auk lang.
    Iärst schickt äs de Buoden son warmsnöen Wind,
    De püüsket de Äer, dat vöslaopen Kind.
    Striek sacht langes de Hiegen, düör Busk un düör Baim,
    Un rüetelt de Släöper uut Winter un Draim.
    De Gaitlink, de röp un de lüstige Fink:
    Et is Fröjaor, et is Fröjaor, flink, flink, nu män flink!
    I Blomen un Blöömkes, män ilig haruut,
    De Mai de will kuёmen, besöökt sine Bruut.
    Nu wacker, mien Brüütken, nu maak di män fien.
    De Mai de will kuёmen, un Hochtiet sal sien!
    Met Singen un Klingen trekt he dän düör´t Land,
    Strait üöweral Bloemen met siängende Hand.
    De Sunn haug an´n Hiёmel wu fröndlik se lacht,
    Smit funkelnde Straolen in blaiende Pracht.
    Un de Augen, de Hiärten, de wät us so wiet,
    O Fröjaor, du schöne du siällige Tiet.

  2. Buddy

    Winachtsfriäden
    Dat olle Jaor, et is vüörbi,
    so unwies gau is et vögaon!
    Wi wollen Friär, nich Iärgeri,
    dat Glük, et sol altied bestaon.
    Jau, faken bleew dat Glük us trü.
    Wat häbt wi sungen, häbt wi lacht,
    wat häbt wi fiert aone Rü.
    Dat olle Jaor häw Fraide bragt.
    Män auk in düt völiëden Jaor
    gaw Träönen et un graute Naud.
    To but was manksten de Gefaor,
    se bragt us Mensken Pien un Daud.
    Dän een of änn´ren nam de Häer
    to sik wao Friär is Glük un Fraid.
    Pat altied et up düsse Äer,
    ni Liäwen giw, et wider gait.
    Nu is se dao, de Winachtstied.
    In düüstre Wiält, dao kümp een Kind.
    Maak los dien Hiärt, de Siäl maak wied,
    dat sine Laiw di altied fint!

  3. Buddy

    Schüttenbeer / Schützenfest
    Den Schützenbruuk, dat moss du wietten,
    de stammt uut gans, gans aolle Tieten!
    Is nich te glaiwen, et is waohr,
    dat sind all an de 500 Jaohr,
    dat “Horden’” trocken üöver Land,
    üöverall was Naut un Brand!
    Daomaols, met Knüppel un Gewehr,
    gonk´t ächter de Maroders her!
    Und met Trummeln un met Flaiten,
    übten se in´n Buschk dat Schaiten.

    Un daobie wurord gans unverdruotten,
    een höltern´Vuegel von de Stange schuotten.
    Daobie gaff´t dann auk vull Pläseer,
    bie´n Schnäpsken un´n Glas Beer.
    Un well den Vuegel herunnerholl – tolest,
    de was “Köning”, de was de best!

    Me “Hurra” wätt de nie Köning proklameert,
    un de nei “Hofstaat” präsenteert.
    Bi de Parade – met vull Schwung,
    dao wett dat aolle Hiärt wier jung!
    Un aobends juckt ehr dann dat Fell,
    wenn lustig spiellt de Danskapell!

    Dat “Schüttenbeer” heff Tradition,
    stolt sitt de Könink up sein Thron.
    De “Heimatschutz” häff sik bewährt,
    daorüm dat Fest noch exesteert.

    “Glaube, Sitte, Heimat”, staoht gans buoben,
    un den Gemütlichkeit, dat mott man luoben!
    Nu sie´t nich stuur un nich verquandt,
    un giff´t auk Suorgen allerhand,
    daotiegen helpt an´t allerbest,
    män düfig fiern Schützenfest!

  4. Elisabeth Salzmann

    Guten Morgen.
    Ich suche plattdeutsche Lieder (Text und Melodie ) von Gregor Schwake, Augustin Wibbelt….
    Herzlichen Dank
    Elisabeth Salzmann

    1. wp_admin

      Hallo Frau Salzmann,
      ich habe hier …
      http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Wibbelt%2C+Augustin
      eine Auflistung der Lieder von Augustin Wibbelt gefunden. Die darin angegebene Quelle “Plattdeutsche Lieder aus Westfalen” aus dem Jahr 1985 habe ich bei Amazon gefunden (gebrauchtes Exemplar):
      http://www.amazon.de/Plattdeutsche-Lieder-Westfalen-Hein-Schl%C3%BCter/dp/B008HIOZ8U
      Vielleicht sind darin ja auch Lieder von Gregor Schwake enthalten.
      Viel Glück bei Ihrer Recherche, und vielleicht konnten wir Ihnen ein wenig weiterhelfen.
      Herzliche Grüße

  5. Berthold

    Buernart

    Mien ganse Liäwen vul van Sweet,
    dat sit in minen Grund.
    An minen How, dao häng min Hiärt,
    Mien Iärwe is gesund.
    Et failt mi niks nich up de Welt,
    sit ik in mine Pöst.
    Ik weet, waoför ik mi häw kwiält,
    Wan ik mi eenmaol röst.
    Ik plaog mi buten Dag för Dag,
    un wat ik sai, dat wäs.
    Ik sin noch von´n ollen Slag
    Un von ´ne taoe Iärs.
    Ik huop för usse Heimatland,
    Dat wi de Naud könt stüern.
    Niäm ik dän Ploogstiärt in de Hand,
    Sai ik wier vulle Schüern.
    Mien How, mien Iärwe is mien Riek,
    Wat mi is anvötruut,
    Un kümp dat auk mankst knüppeldik,
    Met Guods Hölp hol ik ´t uut.
    Ik bruuk mi söken nich mien Braud,
    solang ik sin gesund.

  6. Berthold

    Moin
    Ja liebe Gemeinde das finde ich super das hier nun jeder der eine Geschichte ein Gedicht einen Spruch oder ein Dönken to vertellen häv dat schrieben kann.
    So bleibt das Plattdeutsch doch vielleicht erhalten da es doch immer weniger gesprochen wird,
    Danke auch an Horst Dieter Rose der diese Rubrik eingerichtet hat. Ich hoffe es gibt bald viel zu lesen.
    MfG Berthold

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