Beirat für Menschen mit Behinderung

Mit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 endete die Amtsperiode des alten Beirates für Menschen mit Behinderung. Am 01. September 2014 wählten die Kommunalpolitiker den neuen Beirat, bestehend aus 13 Mitgliedern, für die Dauer von 6 Jahren.

Der Beirat wählte dann in der konstituierenden Sitzung am 09. Oktober 2014 unter dem Vorsitz des Herrn Bürgermeisters Moenikes die Vorstandsmitglieder. In den Vorstand wurden gewählt:

Heinz Schnellhardt, Vorsitzender
Heike Ortmeier, Anke Lehmkuhl und Reinhild Thamm-Krake, stellvertretende Vorsitzende
Agnes Dauwe, Schriftführerin
Hans-Peter Stuhrmann, stellvertretender Schriftführer

Ferner wählte der Beirat aus seiner Mitte die beratenden Mitglieder und deren Stellvertreter/innen für die kommunalpolitischen Ausschüsse.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Emsdetten ist die Vertretung der in Emsdetten wohnenden Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Seine Ziele sind es, an der Lösung kommunaler und gesellschaftlicher Aufgaben in der Behindertenarbeit und -hilfe mitzuwirken. Er vertritt die Belange der Betroffenen gegenüber dem Rat, den Ausschüssen und der Verwaltung sowie der Öffentlichkeit. Ein weiteres Ziel des Beirates ist es, die Inklusion zu unterstützen und voranzutreiben, damit alle Menschen gleichberechtigt leben können – ob mit oder ohne Behinderung.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung arbeitet weisungsfrei und unabhängig von Parteien, Konfessionen, Verbänden und Vereinen auf der Grundlage der UN-Behindertenkonvention.


Erreichbarkeit:

Email: behinderten@beirat-emsdetten.de

Telefon:
02572 / 15 14 80 oder 02572 / 15 14 82 – Heinz Schnellhardt
02572 / 8 62 91 – Heike Ortmeier
02572 / 8 98 59 – Anke Lehmkuhl
02572 / 95 28 54 – Reinhild Thamm-Krake

 

 

Unsere aktuellen Flyer:     
 


Der Beirat (jeweils von links nach rechts)
hintere Reihe: Marita Laumann, Heinz Schnellhardt, Heike Ortmeier, Steffen Voßkuhle, Anke Lehmkuhl, Hans-Peter Stuhrmann
mittlere Reihe: Elisabeth Helmers, Agnes Dauwe
vordere Reihe: Thomas Gesenhues, Anne Niehues-Paul, Reinhild Thamm-Krake
Es fehlen: Andrea Lanwes, Stefan Eilers

Tipp: Bewegen Sie den Mauszeiger auf eine Person im Foto, wird der Name eingeblendet.


 

Beirat für Menschen mit Behinderung 29.05.2012 – 08.10.2014:

Der Beirat – jeweils von links nach rechts, obere Reihe: Heike Ortmeier (stellv. Vorsitzende), Eva Schomaker, Hans-Peter Stuhrmann, Stefan Eilers
mittlere Reihe: Heike Kock, Banu Aydιn
untere Reihe: Andrea Lanwes, Elisabeth Helmers, Heinz Schnellhardt (Vorsitzender), Anke Lehmkuhl (stellv. Vorsitzende), Thomas Radke
außerdem: Marita Laumann, Anne Niehues-Paul (nicht im Bild)

Tipp: Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein Gesicht im Foto, wird der Name eingeblendet.


 

5 Kommentare

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  1. Heinz Schnellhardt

    Hallo Herr Leusing,

    vielen Dank für Ihren Bericht vom 12. April 2015 an den Beirat für Menschen mit
    Behinderung. Es freut uns sehr, dass Sie aufgrund Ihrer schweren Behinderung
    positive Erfahrungen in der Öffentlichkeit gesammelt haben. Der städt. Beirat
    für Menschen mit Behinderung hat seit seinem Bestehen im Jahre 2012 sicherlich
    dazu beitragen können, das Miteinander von Personen mit und ohne Handicap
    zu verbessern.

    Aber wir stehen erst am Anfang unserer Bemühungen. Die UN-Konvention über
    die Rechte behinderter Menschen ist geltendes Recht in Deutschland und definiert
    eindeutig den Begriff “Inklusion”. Der Schlüsselbegriff der Konvention ist “Inklusion”,
    die erst die volle wirksame Teilhabe an der Gesellschaft sichert. Mit der Formulierung
    des Menschenrechts auf Inklusion sind Haltungen und Praktiken in Frage gestellt,
    die dieses Recht verletzen.

    In der wörtlichen Übersetzung heißt Inklusion “Einschließen, Einbeziehen”. Dieses
    Einschließen und Einbeziehen meint alle Menschen. Daher drückt der Begriff
    “Inklusion” genau das aus, was die UN-Menschenrechtskonvention darunter versteht.

    Wir wünschen Ihnen und Ihrem Team viel Erfolg zu Ihrem Aktionstag am 09. Mai 2015
    auf dem Markt in Emsdetten.

    Beste Grüße
    Heinz Schnellhardt
    Vors. Beirat für Menschen mit Behinderung

  2. Wilfried Leusing

    Hallo liebe Mitglieder des Beirates,
    immer wieder lese ich, dass die Öffenlichkeit oft nicht die Behinderten beachtet und die Inklusion verhindert. Ich erlebe in Emsdetten genau das Gegenteil. Niemand macht es mir schwer, Seit 2010 lebe ich mit ALS. Ich habe eine Zungenlähmung und kann nicht sprechen. auch meine Hände sind nicht mehr sehr stark. Es kaommt immer darauf an, wie ich mich verhalte. Selbstverantwortung ist das erste Ziel, jeder ist selbst verantwortlich wie die Umwelt reagiert. Außerdem habe ich Karten bei mir, die ich z.B. Menschen gebe, die geduldig warten, bis ich aufgeschrieben habe. Dort steht was über meine Krankheit, wichtiger ist noch, dass ich den Menschen Mut mache im Text, ihre Menschlichkeit weiter zu pflegen. Ähnliche Erfahrungen habe ich schon in anderen Städten gemacht, wo mich niemand kennt.
    Und den Begriff “Inklusion” halte ich für überflüssig. Es geht um Offenheit auf allen Seiten! Und die Anerkennung der Öffentlichkeit ist mindestens ebenso wichtig, wie die Anerkennung der Behinderten. Wir kommen nur miteinander weiter, dann ist das Leben lebenswert. Behinderung ist kein Privileg! Liebe Grüße Wilfried Leusing

  3. Beate Pleimann

    Hallo Herr Schnellhardt

    Ich habe mich am 8.10. 2014 per Mail an ihre Beiratskollegin Frau Laumann gewand mit der Bitte um Weiterleitung an den Beirat für Menschen mit Behinderung, da es mir unmöglich war an ihre offizielle Beirats-Email-Adresse eine Email zu schicken.
    Mir ist bewusst, dass sie als Beirat viel zu tun haben, aber ich möchte heute einmal nachfragen, ob meine Email ihr Ziel erreicht hat.
    Es wäre zu viel alles, was in der Email vom 08.10. steht, hier zu erklären.

    Wenn es Ihnen nicht zu viele Umstände macht, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir unter der o.g. Email-Adresse antworten könnten.
    Sollte meine Mail unterwegs in den Weiten des www verschwunden sein, würde ich Ihnen gern erneut die Email zuschicken.

    Vielen Dank im Voraus
    B. Pleimann

  4. Heinz Schnellhardt

    Hallo Herr Moritzer,

    vielen Dank für Ihren unten stehenden Kommentar. Es freut uns sehr, dass Sie über das Internet den Mut gefunden haben, uns zu kontaktieren und uns dabei Ihre Hilfe anbieten.

    Mit diesen an uns gerichteten Zeilen ermutigen Sie andere Personen mit einem Handikap, sich nicht zu verschließen und mit uns gemeinsam zu arbeiten.

    Wir werden Sie in Kürze einmal ansprechen.

    Viele Grüße
    Heinz Schnellhardt
    (Vors. des städt. Beirates für Menschen mit Behinderung)

  5. Ludger

    Hallo, ich leide seit Jahren an Depressionen und sozialer Phobie. Habe dieses aber gut im Griff. Und ich bin interessiert an allem was auch dieser Behinderung gerecht wird. Ich kann wieder arbeiten und ich möchte anderen Mut machen, rauszutreten. Ich habe ein Schwerbehinderung. 50
    Wenn ich helfen kann…., LG, Ludger Moritzer

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